Krise

Corona - die Sonne - das Licht in der Dunkelheit

Corona – die Krise, hat uns eiskalt erwischt – weltweit eine scheinbare Pandemie. Doch, auch wenn scheinbar alles still steht, so geht es dennoch immer weiter. Denn Stillstand in den Naturgesetzen gibt es nicht. Die Natur, in welche wir als Menschen, hineingeboren werden und somit auch Teil der Natur und damit der geltenden Naturgesetze sind, ist immer in Bewegung. Denn Bewegung ist Leben und Stillstand bedeutet Tod. Und vielleicht ist es JETZT an der Zeit, sich dessen bewusst zu werden. Bewusst zu werden, dass alle Lebewesen, egal ob Tier, Pflanze, Mensch – alle stehen in einer Wechselbeziehung zueinander. Das gesamte ökologische System aus Lebewesen, Wasser, Boden, Luft und Planeten – alles im Universum ist miteinander sichtbar und unsichtbar verbunden. Eins bedingt das andere. Symbiosen sind für das Leben auf diesem Planeten unabdingbar, deshalb sollte man immer respektvoll mit der Natur und deren ganz eigenen Gesetzen umgehen. Denn auch wir sind nur als Gast auf dieser Welt. Und wie verhält man sich als Gast? Sicher nicht so, wie viele es bisher hier auf der Erde getan haben. Viele von uns haben den Bezug zur Mutter Erde und zu sich selbst verloren. Doch die Krise kann auch zu Entscheidungen verhelfen, denn nichts anderes bedeutet das Wort Krise im Griechischen. Entscheidungen treffen, sich von Dingen, Glaubenssätzen und Verhaltensweisen trennen, die dem Menschsein nicht gut tun.

Alles, was wir säen, werden wir auch ernten.

Ich möchte die Geschehnisse jetzt hier in Bezug auf Corona nicht bagatellisieren. Aber ich möchte das Bewusstsein schärfen, dass man es auch als Warnschuss betrachten könnte, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Wir können die Natur nicht noch mehr schädigen und ausbeuten. Auch muss das Ausbeuten der Tiere aufhören. All die Massentierhaltungen und die Geiz ist Geil-Mentalität bzw. die Machenschaften großer Unternehmen, um noch mehr Gewinn zu erwirtschaften, all das ist absolut entgegen der Natur. Das maßlose, mehr und mehr, höher und höher und dabei alles Natürliche außer Acht lassen, all das fällt uns jetzt auf die Füße. Wir mussten auf eine Krise zusteuern. Mit oder ohne Corona wäre es passiert.

All die Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten, die nur den Materialismus dienten, haben uns von der Natur losgelöst und unser Bewusstsein getrübt, gar vernebelt. So lange, dass der Nebel es leicht hatte, immer dichter zu werden und wir nicht mehr erkennen konnten, was sich vor unsere Nase alles an Dunkelheit zusammenbraut. All die Manipulationen haben uns mit hineingezogen und dennoch konnten wir es nicht erkennen. Denn die Komfortzone, in welcher viele sich sicher währten, hat uns auch träge im Denken und Fühlen werden lassen.

"Die Natur ist unser ursprünglicher Lebensquell. Wir sind Bestandteil der Natur."

Wir haben den Bezug zur Natur verloren

All die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte habe dazu beigetragen, dass wir mehr und mehr den Bezug zu unserem ursprünglichen Lebensquell – der Natur – verloren haben. Wir haben also mit anderen Worten den Bezug zu uns selbst verloren. Denn Natur bedeutet im lateinischen nasci, also „entstehen, geboren werden“. Die Natur ist das Sein im Universum, das Sein im Ganzen. Die Natur ist das, was wir um uns herum als Welt wahrnehmen, als Wirkmechanismen der Naturgesetze erleben, quasi die Umwelt als Bestandteil der Natur. Doch im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Leben im Einklang mit der Natur als Biotop immer mehr entfernt zu einem technisierten Leben, einem Technotop. Damit einher, geht auch der Verlust über das Fühlen, das Verständnis und dem sich bewusst werden für das natürliche, für unsere Natur. Somit ist es kein Wunder, dass wir unsere Fähigkeiten mit der Natur zu leben, uns als Bestandteil dieser zu sehen und auch im Einklang mit dieser zu leben, immer mehr abhandenkommt. Und damit einher, geht auch der Verlust unserer natürlichen Wahrnehmung, unsere Intuition, der Zugang zu unserem inneren Sein, zu unserem Selbst. Damit wird uns die Natur immer fremder und somit entfremden wir uns auch von uns selbst. Wir sterben innerlich immer mehr ab. Zeitgleich haben wir den Bezug zur Umwelt, also der Welt um uns herum und somit zu uns selbst immer mehr verloren. Die Welt, unser Planet, ist der Lebensraum der Menschen, also der Natur, denn wir sind Natur.

Erst wenn wir uns wieder als Teil der Natur sehen, und die alltägliche Umwelt wieder ein Teil von uns wird, erst dann werden wir uns unser selbst bewusst und finden zu uns zurück.

Die Natur – der Kosmos – ist das, was NICHT von Menschenhand geschaffen worden ist, sondern von selbst entstanden ist. Ein Lebensraum natürlichem Ursprungs, eine natürliche Umwelt, die ihren immerwährenden, ganz eigenen Kreislauf hat, dem auch wir uns nicht entziehen können. Genauso wie wir uns aus den Wechselwirkungen der Natur nicht entziehen können. Doch mit der Entfremdung von der Natur, und damit von uns selbst, verstehen wir auch oftmals die natürlichen Wechselwirkungen der Natur nicht mehr und wundern uns über Geschehnisse  oder / und Katastrophen die immer wieder im Leben des Menschen eintreten. Und mit der Entfremdung haben wir auch Macht an andere abgegeben. Wir lassen oftmals andere entscheiden, entscheiden was gut für einen ist und was nicht. Wir hinterfragen nicht mehr und meinen, das was gemacht wird, wird schon richtig sein. Doch ist es wirklich richtig, die Natur und damit uns selbst, so auszubeuten wie wir es bisher immer gemacht haben?

Die Wechselwirkung der Natur wird in der Corona-Krise so sichtbar wie nie

Ist es richtig, sich immer und immer wieder entgegen aller Natürlichkeit zu stellen?

Ist es richtig und natürlich, dass die Massentierhaltung gefördert wird? Entspricht dies der Natur?

Ist es richtig, dass die Ackerflächen durch den Einsatz von giftigen Chemikalien ausgelaugt werden und uns und unsere Gesundheit nachhaltig schädigen? Entspricht dies der Natur?

Ist es richtig, dass man zu jeder Zeit am Tag essbares kaufen kann? Entspricht dies der Natur? Entspricht es tatsächlich der Natur, das man ununterbrochen essen kann? Sehen wir uns hier doch mal die Tiere an. Auch wir als Mensch brauchen Zeiten, in dem der Körper sich regenerieren und ausruhen kann. Und das kann er nur, wenn er keine Nahrung verdauen muss.

Ist es richtig, dass natürliche Lebensmittel so industriell verarbeitet werden, dass man im Endeffekt nur noch Chemie- oder Laborprodukte isst? Entspricht dies der Natur?

Sicherlich können wir hier noch zahlreiche andere Fragen in den Raum stellen, doch ich möchte mit dieser kleinen Auswahl nur zum Nachdenken anregen und das Bewusstsein schärfen. 

Ist es nicht vielmehr so, dass man als Gast, mit den vorhandenen Ressourcen nachhaltig, bewusst und dankbar umgehen sollte?

Doch unsere Mentalität immer mehr immer schneller und immer höher fällt uns jetzt krachend vor die Füße. Die Wechselwirkung der Natur ist so sichtbar wie nie. Das Licht erscheint nun vielen von uns  und vertreibt den Nebel und das Dunkel. Und das sollten wir als Chance betrachten – denn nach jeder Krise, nach jedem Chaos, was auch Teil der Natur ist, kann sich dieses wieder neu ordnen. 

Chaos der Urzustand der Welt: „Wahrlich, zuerst entstand das Chaos und später die Erde …
Hesiod
griechischen Dichter (ca. 700 v.Chr.)

Chaos schafft Ordnung und eine Krise ist auch eine Chance

Man kann auch sagen, nach dem Chaos entsteht Ordnung. Und genau dass sollten wir uns in diesen Zeiten zu Herzen nehmen. Wir sollten die Corona-Zeit nutzen, um das Chaos in und um uns zu ordnen. Unsere Gedanken ordnen, unser Handeln, Tun und Nichttun in Frage stellen und ordnen aber auch unser Bewusstsein schärfen. Denn es wird etwas Neues entstehen, schon allein aus den Naturgesetzen heraus. Doch wir sollten auch wachsam und achtsam sein, dass das Neue uns als Mensch auch guttut. Dass es den Menschen nützt, die Natur schützt und wir wieder im Einklang mit dem Sein leben dürfen. Wir müssen uns von Gedanken verabschieden, dass andere für uns, unser Leben und auch für unsere angebliche Sicherheit und Gesundheit verantwortlich sind. Denn dann wird das Chaos in eine Ordnung übergehen, die wir als Mensch und Individuum sicher nicht für gutheißen. Auch das ist Corona, die Krone – das Kronenchakra – das Bewusstsein.

Unser Bewusstsein für das Natürliche ist uns im Zeitalter des technischen Fortschrittes und des Konsums immer mehr abhandengekommen. Die mediale Manipulation hat dazu ihr Übriges beigetragen. Wir sind immer mehr in eine Komforzone geschlittet und wundern uns uns, wie das alles uns nun um die Ohren fliegen kann. Wir haben den Zugang zu unserem inneren Ich, zu unserer Intuition verloren, denn sonst wären wir schon viel früher erwacht. Wir hätten früher schon bemerkt, dass all das nicht unaufhaltsam so weitergehen kann. Doch wir haben nicht sehen wollen und können, was direkt vor unseren Augen passiert. Und nun präsentiert uns Corona unser Versagen – knallhart und schonungslos.

Doch wie konnte es dazu kommen? Wie konnte es passieren, dass wir uns mehr und mehr von der Vernetzung mit unserer natürlichen Umgebung gelöst haben? Ein Prozess, der bereits seit Tausenden von Jahren unaufhaltsam fortschritt. Natürlich ist dies nicht nur negativ zu bewerten, das ist auch nicht mein Anliegen. Denn dieser Prozess gewährt uns Sicherheit, Stabilität und Hygiene. Unser modernes Leben bietet gegenüber dem traditionellen Leben unzählige Vorteile. Aber auch Nachteile. Probleme wie unsere sogenannten Zivilisationskrankheiten,  Stress und Burn-out, den massenhaften Anstieg an Allergien aber auch eine zunehmende Vereinzelung des Menschen, Klimawandel und Raub und Ausbeute der Erde von ihren natürlich vorkommenden Ressourcen, Massenvernichtungswaffen, Umweltverschmutzung, Massentierhaltung und die Gier Einzelner nach noch mehr Macht und Reichtum. Jedes Plus, jede moderne Errungenschaft, die uns das Leben erleichtern soll, geht auch immer einher mit einem Minus, mit etwas negativen. Geht einher, mit einer Entfremdung zu sich selbst und zu seinem natürlichen Ursprung.

Ying und Yang – Wechselwirkung der Natur-Naturgesetz der Natur – alles ist miteinander verbunden, alles bedingt das eine und das andere.

Die Verbundenheit zur Natur ist bedeutend für unser Leben

Doch das Bedürfnis nach dem früheren Menschen, nach dem naturverbundenen Leben, ist in jedem von uns unter der Oberfläche vergraben. Das zeigt sich in vielerlei Dingen. Beobachte doch mal dein Verhalten. Sehnst du dich im Urlaub oder am Wochenende danach, in die Natur zu gehen, zu wandern, einfach nur in der Wiese liegen und die Wolken zu beobachten, wie reagierst du, wenn du Blumen siehst, die Vögel zwitschern hörst? Wandern, Gärtnern, das Auswandern vieler Menschen um sich den Traum eines unabhängigen freien Lebens, oftmals mit dem Wunsch autark und im Einklang mit der Natur zu leben, das Leben auf dem Zeltplatz, die Jagd im Herbst, das Sammeln von Beeren, Früchten und Kräutern – all das sind Aktivitäten, mit denen wir an unsere verlorene Lebensweise anknüpfen. Auch wenn es oftmals unbewusst geschieht, so fühlen wir uns dabei ausgeglichen, ruhig, angekommen und zufrieden. Und ist es nicht so, dass man nach einer solch wunderbaren Naturauszeit plötzlich viel kreativer und produktiver ist? 

Das ist ganz logisch und liegt im Gesetz der Natur. Denn nur durch die sensible Verbindung mit der äußeren Natur, kann sich die innere Natur des Menschen entfalten. Das heißt im Umkehrschluss, dass der Mensch sein wahres Ich, seine Potentiale und Fähigkeit niemals voll entfalten kann, wenn er keinen Zugang zur Natur hat, wenn er also sich von der Natur entfremdet hat.

Die innere Natur des Menschen kann sich nur durch die Verbindung mit der äußeren Natur voll entfalten.

Die innere Natur des Menschen ist der Mensch als Ganzes, also auch das sichtbare. Denn Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Somit betrifft die innere Natur des Menschen auch seine kognitiven und psychischen Kräfte.

Anders ausgedrückt: Die innere Natur – sprich die körperlich-seelische Natur des Menschen hat es mit den Fähigkeiten und Fertigkeiten zu tun, die der Mensch in seinem Handeln und Tun entwickeln kann. Umso mehr sollte einem bewusst werden, dass die Verbundenheit zur Natur, zum natürlichen Leben, essenziell für unser Entwicklung ist. Doch der rasante technische Fortschritt unserer Zeit hat uns geradezu völlig überstürzt aus dem Alltagsleben des natürlichen Ursprungs herausgerissen und uns einer durchtechnisierten Wirklichkeit ausgesetzt. Dadurch sind wir kaum mehr in der Lage, die Welt und Natur so wahrzunehmen, wie sie sich unsere Vorfahren noch zeigte. Und das macht uns heute, in der Zeit des Chaos, Angst. Angst die daraus resultiert, dass wir nicht mehr in der Lage sind, unser Leben im Einklang mit der Natur zu leben. Angst, weil wir abhängig sind, von den Lieferketten des Handels, von den Strom- und Wasserlieferanten, vom Geldfluss um unsere Wohnung, unser Haus zu bezahlen – um überleben zu können. Angst, die in uns schlummert, denn unbewusst wissen wir, dass wir ein Teil der Natur sind und aufgrund der Entwicklungen das Wissen über die Natur, über den Kreislauf der Natur im Rhythmus der Jahreszeiten verloren haben und somit unfrei sind. Unfrei von uns selbst und abhängig von anderen, von Menschen, Einrichtungen, Technik und Entscheidungen anderer. Wir sind in einen sogenannten Fortschritt hineingeschlittert, welcher uns zeitgleich eine zunehmenden Loslösung von unseren natürlichen Existenzgrundlagen bescherte. Wir haben es zugelassen, dass man unsere natürliche Existenzgrundlage abgeschafft hat.

Ist es nicht seltsam, dass wir Menschen uns mit … Industrie, Elektrosmog und Lichtverschmutzung - bis hin zu Gefahren atomarer Verseuchung, genmanipulierter Nahrung … abfinden - gleichzeitig aber ausrasten, wenn ein Maulwurf in unserem Garten den Rasen mit seinen Erdkuppeln ‚verziert‘, es mit Angst zu tun kriegen, hat sich eine Hornisse ins Wohnzimmer verirrt, nicht schlafen können, wenn für ein paar Wochen vom nahen Teich Frösche ihren ‚Gesang‘ hören lassen?“ (Schauberger 2004)

Werde dir deines Ursprungs wieder bewusst

Es wird Zeit, sich seiner selbst wieder bewusst zu werden. Sich wieder mehr dem Ursprung zu widmen, der Natur und unserer natürlichen Umwelt. Und genau dazu „zwingt“ uns Corona jetzt. Nachdenken, sich bewusst sein, sich und sein Verhalten verändern, altes loslassen, Platz für Neues schaffen. Und zwar in Form von Neuem / Alten Wissen, Wissen über die Natur, Wissen über die Kreisläufe und Wechselbeziehungen der Natur aber auch Wissen in sich selbst. Investieren in sich, denn das Zeitalter des Bewusstseins löst nun das Zeitalter des Materiellen ab. 

Werde dir bewusst, dass Corona auch als Chance betrachtet werden kann. Lass das Licht in das Dunkel und beginne dich mit der Natur auseinanderzusetzen.

Nein, ich möchte kein chip-gesteuerter Mensch sein. Ich möchte meine Individualität behalten und Herr meiner eigener Gedanken und Handlungen sein.  

Ich möchte selbst Verantwortung für mein Leben und meine Gesundheit übernehmen – so wie ich es bisher auch gemacht habe. 

Ich möchte kein noch schnelleres Internet. Ich brauche es nicht! Der Mensch braucht es nicht. Es sind Strahlen, die nicht natürlich sind, Strahlen, die uns krank machen, Strahlen die Tiere sichtbar töten.

Ich möchte bewusst und nachhaltig leben, im Einklang mit den Naturgesetzen und wünsche mir, dass viele Menschen diesem Beispiel folgen. Ich möchte wieder das Bewusstsein erhalten über all die zahlreichen Facetten, die die Natur uns zum Leben gibt und diese nutzen. Und dazu nutze ich die Corona-Zeit. Eine Zeit, dich für mich als Chance auf ein natürlicheres Leben und ein bewussteres Leben betrachte. Und ja, ich bin mir auch bewusst, dass einen ruckelige und stürmische Zeit mit Entbehrungen und Widerständen auf uns zukommt, aber ich bereite mich vor und ich weiß, dass mir mein Glaube an mich selbst, mein Glaube an das Licht und das Gute über diese Zeit hinweghelfen wird. 

Bewusst leben bedeutet, sich bewusst zu werden, was die Dinge, die man tut, auf Dauer für Auswirkungen haben.
Birgit Terletzki

Was hat mich zu diesem Artikel bewegt?

Die Situation an sich, in welcher wir jetzt leben. Zu Beginn der „Corona-Zeit“ war ich noch entspannt, dann kam Angst auf. Angst, weil die Zahlen erschreckend waren, und die Berichte nichts Gutes verhießen. Doch dann bin ich in mich gegangen, habe die Angst losgelassen und mich in eine tiefe Ruhe begeben. Warum? Weil Angst den Verstand blockiert und handlungsunfähig macht. Ich habe angefangen nachzudenken, zu hinterfragen und zu recherchieren und bin schnell zu dem Entschluss gekommen, dass es viele Ungereimtheiten gab und vieles unlogisch und nicht haltbar ist. Da bin ich wütend geworden. Wütend darauf, dass man die gesamte Wirtschaft an die Wand fährt, dass Menschen isoliert werden, dass ganze Existenzen zerstört werden und Gesetze durchgeboxt werden, die die Menschenrechte immens einschränken. Und immer wieder habe ich hinterfragt und recherchiert. Ich habe für mich meine Realität erkannt und dann die Zeit als Zeit der Wahrheit gesehen. Als eine Zeit, in denen Licht ins Dunkel kommt und das Dunkel dem Licht weichen muss. Dennoch verschließe ich die Augen nicht und schaue nach links und rechts. Und ich bereite mich vor.

Ich bereite mich auf eine Krise vor, die stürmisch werden kann aber mit der Gewissheit, dass es danach friedlicher zugehen wird. Und nutze diese Zeit auch als eine Zeit der Neuorientierung und des Loslassens. Gleichzeitig aber auch, um endlich meinen langen Traum nach mehr Unabhängigkeit und Autarkie aufzubauen. Dazu gehört auch, von Dingen loszulassen, die man nicht mehr benötigt. Das habe ich vor 2 Jahren bereits begonnen und führe es stetig fort. Bücher, Kleidung und Dinge ausgemistet, verkauft, verschenkt und entsorgt – die ich nicht mehr brauche, die mich nicht glücklich machen. Nach dem Motto weniger ist mehr. Und es fühlt sich gut an. Nun gehe ich noch einen Schritt weiter. Ich investiere in Güter, die mich in meiner Autarkie unterstützen und die ich natürlich auch später noch gut gebrauchen kann. 

Die einen nennen es Krisenvorsorge. Ich nenne es Vorsorge in ein nachhaltiges und bewusstes Leben. Und wie ich das angehe und was ich dafür benötige, das werde ich in dieser Artikelserie weiterhin mit dir teilen.

Um sich seelisch zu stärken, empfehle ich gern das Buch „Im Lichte der Wahrheit“. Diese 3 Bände zeigen uns auf, dass das was jetzt geschieht, schon lange überfällig ist. Aber es gibt einem auch Halt in schwierigen Zeiten und zeigt auf, was das Leben lebenswert und liebenswert macht. Fehler, die wir möglicherweise in unserem bisherigen Dasein begangen haben, lassen sich erkennen und auflösen. Aber es ist auch ein Lebensbuch, welches zum Handeln geradezu auffordert. Veränderungen bleiben nicht aus und das muss einen bewusst sein.

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